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Hochbeet befüllen – So machen Sie es richtig!

Wenn das Hochbeet erst einmal steht, dann ist der Zeitpunkt gekommen, es zu befüllen.
Hierzu können nahezu alle im Garten anfallenden Pflanzenreste verwendet werden. Alles was irgendwie verrottet, eignet sich zum Füllen. Im Prinzip lässt sich der Beetaufbau einfach erklären: Ganz unten an der Basis werden alle gröberen Materialien aufgeschichtet. Je höher desto feiner setzt sich der Inhalt zusammen.

Unser Infoheft als PDF (4,4 MB): Hochbeet richtig aufbauen und befüllen

So entsteht der Holzkern eines Hochbeetes

Die unterste Schicht des höher gelegenen Beetes wird auch der “Holzkern” genannt. Dazu zählt der Abfall vom letzten Strauchschnitt. Dünnere Äste und dickere Zweige vom Heckenschnitt sowie Pflanzenreste vom Gemüse-, Blumen- oder Staudenbeet gehören ebenfalls dazu. Alle holzigen Teile werden etwa auf 30 bis 40 Zentimeter Länge gekürzt bzw. zerkleinert.
Die Schicht kann ruhig etwa 30 bis 40 Zentimeter hoch aufgeschichtet werden. Doch das sind nur Richtwerte, die individuellen Maße können anders aussehen. Je höher die Holzschicht des Beetes ausfällt, desto länger liefert sie Wärme und Nährstoffe für die Pflanzen.

Die Befüllung im Mittelteil des Hochbeetes

Ideal ist es, wenn die Basisschicht aus Holzschnitt mit einer dicken Schicht Laub abgedeckt werden kann. Leider ist Laub nicht zu jeder Jahreszeit verfügbar. Die Laubschicht darf einige Zentimeter hoch geschichtet werden, vorausgesetzt, es ist reichlich Laub vorhanden.
Nun kommen die zuvor ausgestochenen Rasensoden auf die Laubschicht. Und zwar in umgedrehter Form, so dass sie mit den Wurzeln nach oben schauen. Als nächste Lage wird eine etwa 15 Zentimeter hohe Schicht grob verrotteten Kompostes aufgebracht. Jetzt folgt die zuvor ausgehobene Gartenerde. Diese wird leicht festgeklopft. Als letzte Schicht bekommt das Hügelbeet fein gesiebte Komposterde. Wo kein Kompost zur Verfügung steht, kann ebenso gut eine Qualitätspflanzerde aus dem Garten-Center aufgebracht werden.

Die Bepflanzung will gut geplant sein

Das Hochbeet ist nun fertig und kann bepflanzt werden. Im ersten Jahr werden besonders viele Nährstoffe frei gesetzt. Das verträgt nicht jede Pflanze. Deshalb dürfen bei der ersten Bepflanzung vor allem Starkzehrer wie Tomaten, Paprika, Zucchini und Kohlpflanzen aufs Beet.
Im zweiten Jahr folgen die Mittelzehrer. Dazu zählen Rettich, Möhren, und Kohlrabi. Auch Salate, Zwiebeln und Knoblauch finden jetzt noch genügend Nährstoffe.
Im dritten Jahr können die sogenannten Schwachzehrer kultiviert werden. Dazu gehören Kräuter, Salate sowie Erbsen und Bohnen.

Das Beet muss regelmäßig gegossen werden, denn die Verrottungsprozesse laufen hier rascher und intensiver ab. Deshalb lohnt es sich, bei der Anschaffung des Holz-Hochbeetes auf Qualität zu setzen. Lärchenholz ist ein sehr witterungsbeständiges Material, welches im Garten viele Jahre lang Freude bereitet.

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