Das Hochbeet im Frühling

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Die letzten Flecken Schnee im Garten schmelzen und die ersten Schneeglöckchen schauen scheu hervor – der Frühling steht vor der Tür! Es wird endlich wieder Zeit, sich Gedanken um das eigene Hochbeet zu machen. Hochbeete bringen Freude und Spaß für jung und alt. Eine Pflanze von Saat bis zur Ernte gedeihen zu sehen, macht weltweit Menschen glücklich. Doch nicht jeder hat das Privileg, einen eigenen Garten zu haben. Mit unseren Hochbeeten bringen wir Glück und grün zu Ihnen. 

Hochbeet im Frühling richtig bepflanzen

Schon ab März lassen sich Brokkoli, Kohlrabi, Blumenkohl und Salate aus Saatgut im Hochbeet heranziehen. Auch die ersten Zwiebeln, Porree, Karotten und Radieschen können bereits ausgesät werden. Spinat, Gartenkresse und Rettich können dann ab ca. Mitte/Ende März gesät werden. Da die Jungpflanzen im Hochbeet aufgrund des Verrottungsprozesses „warme Füße“ haben, gedeihen sie hier besonders gut und üppig. Gurken, Zucchini und Melonen, aber auch Kohlgewächse wie Blumenkohl, Kohlrabi sowie Sellerie entwickeln sich prächtig im eigenen Hochbeet.

Vorgezogene Setzlinge verkürzen die Wachstumszeit. Vlies sowie gelochte Folien oder Tunnel garantieren eine gelungene Aufzucht, schützt die Jungpflanzen untertags vor zu starker Sonneneinstrahlung und in der Nacht vor Frösten.

Beachten Sie, dass sich die Pflanzen gegenseitig nicht zu viel Licht wegnehmen. Bei einem Hochbeet mit Nord-Süd-Ausrichtung stehen daher die höchsten Pflanzen im Norden, während Pflanzen mit niedrigem Wuchs oder hängenden Trieben Richtung Süden orientiert sein sollten.

Unterschiedliches Gemüse je Hochbeet-Alter

Je nach Alter des Beets sind die Nährstoffangebote und Wärmeentwicklung unterschiedlich ausgeprägt.

Vor allem im ersten Jahr werden große Stickstoffmengen freigesetzt und die Wärmeentwicklung ist sehr stark. Daher sollte in den ersten zwei Jahren Mischkulturen aus Starkzehrern angebaut werden. Starkzehrende Gemüsepflanzen sind vor allem Kohlgewächse, außerdem Paprika und Tomaten sowie Lauch und Sellerie.

Im zweiten Jahr empfiehlt sich eine Bepflanzung aus Kohl in Kombination mit Gurken und Zucchini sowie Fenchel und Roten Rüben.

Da im Laufe der Zeit immer weniger organisch gebundener Stickstoff freigesetzt wird, bietet das Hochbeet im Frühling des dritten Jahres mittelzehrenden Gemüsepflanzen optimale Wachstumsbedingungen. Dies könnten Kohlrabi, Spinat und Rettich sein, außerdem lieben Erdbeeren jetzt Ihr Hochbeet. Eine zusätzliche ein bis zwei Zentimeter starke Kompostschicht wird zu einer ertragreichen Ernte beitragen.

Im vierten Jahr kommen erneut wieder die Mittel- und Schwachzehrern in das Hochbeet. Besonders eignen sich nun Zuckererbsen, daneben Rettich und anschließend Salat, außerdem Fenchel und Erdbeeren.

Im fünften Jahr sollten dann vorwiegend Schwachzehrer angebaut werden, beispielsweise Zwiebeln, Karotten, Radieschen und rote Beete.

Im sechsten Jahr bieten sich nun Kartoffeln optimal an. Oder sie verwenden die Hochbeet-Füllung zur Kompostdüngung oder Bodenverbesserung im Garten. Sie wollen neben Gemüse auch Kräuter im Hochbeet anbauen? Kräuter und Gemüse benötigen unterschiedlich viele Nährstoffe. Entscheiden Sie deshalb bestmöglich vorher, ob Sie ein Kräuter- oder Gemüsehochbeet machen wollen.