Tipps zur richtigen Saatgut Aufbewahrung

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Ihr Garten oder Hochbeet steckt noch mitten im Winterschlaf, aber die Sonne kitzelt Sie jetzt schon in der Nase und Ihr grüner Daumen kribbelt? Sie können den Frühling kaum erwarten! Nur noch etwas Geduld, im März können dann bereits die ersten Samen gesät werden. 

Um die Vorfreude auf die anstehende Gartenarbeit zu nutzen, kann bereits mit der Beetplanung gestartet werden. Wer sich nun unsicher ist, ob und welche Samen überhaupt noch keimfähig sind, kann das ganz einfach überprüfen. Auf jeder Samenpackung aus dem Handel steht für gewöhnlich ein Haltbarkeitsdatum. 

Kann die Keimfähigkeit nicht mittels Haltbarkeitsdatum überprüft werden, kann ein Keimtest Wissen bringen. Hierzu müssen einfach ein paar Samen auf feuchtes Küchenpapier gestreut werden, dieses auf einen Teller legen und anschließend mit einem durchsichtigen Sackerl überstülpen und die übliche Keimdauer abwarten. Achten Sie während des Keimtest darauf, dass das Küchenpapier stets feucht ist! Bei rund 60 % guter Keimfähigkeit kann das Saatgut gesät werden, ansonsten ist es ratsam es besser zu entsorgen. So ersparen Sie sich den Frust über eine erfolglose Ernte. 

Grundsätzlich gilt – je besser das Saatgut gelagert wird, desto länger kann die Keimfähigkeit erhalten werden.

Tipps zur Aufbewahrung – so geht’s richtig!

Saatgut ist lebendig und deshalb nicht ewig haltbar. Um Saatgut, unabhängig ob Gekauftes oder Selbstgesammeltes, richtig aufzubewahren, müssen nur ein paar einfache Punkte beachtet werden. 

Gekauftes Saatgut lässt sich ohne Probleme im gekauften Samentütchen lagern.

Selbstgeerntetes Saatgut wird nach der Blüte erstmal gut getrocknet und Steinchen oder Blätter entfernt.Dieses Saatgut lässt sich dann anschließend in Teebeuteln, Kaffeefiltern, Dosen oder luftdichten Gläser aufbewahren. Beschriften Sie das Saatgut mit Sorte, Erntejahr, Haltbarkeitsdatum und Infos, die Ihnen noch wichtig erscheinen. 

Für die Saatgut Aufbewahrung bieten sich dann lichtundurchlässige Plätze an, egal ob der Keller oder einfache Schachteln und Dosen, Hauptsache der Lagerort ist dunkel, kühl und trocken. Optimal sind Temperaturen zwischen 10° und 15° Grad Celsius. Wenn Sie an Ihrem Aufbewahrungsort mit Feuchtigkeit zu kämpfen haben, können auch Silicagel- oder Silicakugeln mit in die Aufbewahrung. Silica nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält das Saatgut zusätzlich trocken. 

Und sollten Sie irgendwann nicht mehr wissen, wohin mit Ihrem ganzen Saatgut, beschenken Sie doch Freunde. So machen Sie nicht nur Freude, sondern unterstützen auch die Artenvielfalt.