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Das Hochbeet aus heimischer Lärche

Hochbeete können aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden. Besonders beliebt ist allerdings Holz, im speziellen Fall Lärchenholz. Kein Wunder, denn dieses Holz ist im Garten oder auf der Terrasse nicht nur schön anzuschauen, sondern auch sehr praktisch. Das Holz der Lärche hat eine ganz besondere rötliche Färbung, die bei der Verwendung als Nutzholz sehr geschätzt wird. Die in das Holz eingewachsenen Nageläste sorgen für eine unverwechselbare Maserung, die auch erhalten bleibt, wenn das Holz im Lauf der Zeit die typisch silbergraue Farbe annimmt.

Die Vorteile der Lärche

Lärchenholz ist sehr robust, lässt sich gut verarbeiten und braucht wenig Pflege. Hochbeete aus diesem Material können daher problemlos Wind und Wetter widerstehen, lediglich im Winter sollte man das Beet mit einer wetterfesten Folie abdecken. In Sachen Verwitterung ist dieses Holz deutlich beständiger als andere Hölzer. Für die Verwendung als Hochbeet sollte man sich immer für unbehandeltes Holz entscheiden. Beschichtetes Holz kann nämlich schädliche Inhaltsstoffe an das Innere des Beets und damit an den Boden abgeben. Bei unbehandeltem Holz jedoch kann man sicher sein, dass man damit sowohl die Umwelt als auch die im Beet angebauten Kräuter, Gemüse- und Obstsorten schont.

Warum ist Lärchenholz so beliebt?

Die Nachfrage nach Lärchenholz für Hochbeete und andere Gartenutensilien kommt nicht von ungefähr. Die Lärche galt bereits in heidnischer Zeit als Schutzbaum. Im Aberglauben wird dem Baum nachgesagt, dass in seinem Inneren gute Hausgeister wohnen. Ein Lärchenzweig war ein probates Mittel gegen widrige Einflüsse, während man einen Lärchenzapfen als Schutzamulett um den Hals gegen den bösen Blick trug. Ob man nun an solche Dinge glaubt oder nicht: Wissenschaftlich nachgewiesen ist in dem Holz auf jeden Fall das biologisch aktive Flavonoid DHQ, das sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt und das aus den Stämmen des Baumes gewonnen wird. Lärchenextrakt wirkt daher blutdrucksenkend bzw. gefäßstabilisierend und senkt das Krebs-Risiko. In Form von feingemahlenen Sägespänen ist das Holz heute sogar ein Futtermittelzusatz in der Tiermast, um den Einsatz von Antibiotika zu senken.

Flexibel und vielseitig – nicht nur im Garten

Aufgrund seiner positiven Eigenschaften ist die Lärche neben der Zirbe ein sehr häufig eingesetztes Nutzholz. Lärchenholz wird sowohl als Bauholz für Gebäude und Holzbrücken als auch für den Innenausbau von Wohnhäusern verwendet: Im Hausbau dient es häufig für Dachtragwerke, Wand- und Deckenkonstruktionen, sowie für andere Hausteile wie Fenster, Türen, Garagentore oder Terrassen. Sogar in Form von Dachschindeln findet das Holz Verwendung. Im Möbelbau wird es sowohl als Furnier als auch als Massivholz genutzt, gerade im rustikalen Bereich ist Lärchenholz immer wieder zu finden.

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