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Tipps zum Hochbeet-Kauf

Wer regelmäßig im Garten Gemüse, Salat oder Kräuter kultiviert, kennt sie bestimmt: Hochbeete. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie sind deutlich einfacher zu pflegen als herkömmliche Beete, gleichzeitig bieten Hochbeete mehr Schutz vor Wühlmäusen und anderen Schädlingen. Wer ein Hochbeet kaufen möchte, steht früher oder später vor der Entscheidung, ob man sich das Beet individuell anfertigen lassen oder einen Bausatz erwerben sollte. Hochbeete können aus Metall, Holz, Kunststoff oder Stein hergestellt werden. Holz ist allerdings mit Abstand am beliebtesten, weil es in fast jeden Garten passt.

Das Hochbeet - Der kleine Garten für Ihr Zuhause

Aber was, wenn man sich bei der endlos scheinenden Auswahl nicht zurecht findet? Vor dem Kauf gibt müssen ein paar grundsätzliche Fragen über die Sie sich klar werden sollten.
  • Wieviel Geld sollte ich für ein gutes Hochbeet investieren?
  • Für welches Material soll ich mich entscheiden?
  • Wie groß und wie hoch soll es sein?
  • Soll ich ein fertiges Hochbeet kaufen, oder es individuell anfertigen lassen?

Diese, und viele weitere Fragen, werden Sie sich während der Entscheidungsphase sicher stellen. Für uns ist Holz das perfekte Material für ein Hochbeet. Es ist langlebig, vielseitig, und nicht zu vergessen, es ist natürlich.

Wieviel Geld sollte ich für ein gutes Hochbeet investieren?

Diese Frage ist nur sehr schwer zu beantworten. Allgemein kann man sagen, dass bei Hochbeeten aus Holz immer gilt „You get what you pay for.“. Je größer das Hochbeet ist, desto wichtiger wird die Dicke des Holzes, denn sie ist für die Stabilität und eine lange Haltbarkeit verantwortlich. Unsere Hochbeete werden aus massivem, 32mm dicken Lärchenholz gefertigt.

Welches Holz ist das Beste für ein Hochbeet?

Der natürlich gewachsene Rohstoff trägt dazu bei, nachhaltig etwas für die Umwelt zu tun. Aber Holz ist nicht gleich Holz. Wenn man hölzerne Hochbeete anschaffen will, sollte man unbedingt darauf achten, aus welcher Holzsorte sie hergestellt wurden. Für den Bau von Hochbeeten kommen verschieden Hölzer in Frage, am besten eignen sich Douglasie, Robinie, Eiche und unser Favorit, die Lärche.

Douglasie

Die Douglasie ist robust und relativ leicht zu verarbeiten. Direkter Kontakt zum Erdreich sollte unbedingt vermieden werden, daher empfiehlt es sich, Ihr Hochbeet aus Douglasie auf eine Folie zu stellen.

Eiche

Eichenholz ist sehr feuchtigkeitsresistent, was es ideal für Hochbeete macht. Allerdings ist es, verglichen mit den anderen geeigneten Holzarten, verhältnismäßig teuer.

Robinie

Bei der Robinie handelt es sich, wie bei der Eiche, um einen Laubbaum. Das Holz der Robinie eignet sich hervorragend für den Außenbereich und somit für den Bau von Hochbeeten.

Lärchenholz, das Holz unserer Wahl

Lärchenholz hat einige Vorteile, die andere Holzarten nicht aufweisen. Das rötlich gelbe Holz ist robust, langlebig und sehr witterungsbeständig. Mit der Zeit nimmt es eine silbergraue Patina an, die dafür sorgt, dass das Hochbeet gleichzeitig ein schönes Dekorationsstück ist. Der Harzanteil des Holzes ist darüber hinaus ein natürlicher Schutz vor Feuchtigkeit, Lärchenholz muss also nicht extra imprägniert werden. Weiters besitzt sehr gute Festigkeitseigenschaften, weshalb es auch häufig als Konstruktionsholz im Brücken- und Erdbau eingesetzt wird. Lärchenholz kann im Außenbereich auch unbehandelt viele Jahre bestehen. 

Die ideale Größe für Ihr Hochbeet

Um in Ihrem Hochbeet in bequemer Haltung bearbeiten zu können, muss Ihre Körpergröße berücksichtigt werden. Orientieren kann man sich dabei an der Höhe einer Küchenarbeitsfläche, die bei durchschnittlich 85 bis 90 Zentimetern liegt. Die Höhe sollte mindestens 80 cm, aber nicht mehr als 120 cm betragen. Wer Tomaten anpflanzen möchte, sollte das Beet niedriger anlegen oder auf niedrig wachsende Sorten zurück greifen.

Die Breite des Beets sollte 130 cm nicht überschreiten, damit man wirklich alle Stellen des Beets zum Bearbeiten gut erreichen kann. Die Beetlänge ist natürlich vom persönlichen Geschmack abhängig, angefangen bei 100 cm bis zu 400 cm sind hier ganz unterschiedliche Größen zu haben.

Fertig gekauft oder individuell geplant?

Aktuelle Hochbeetbausätze sind kinderleicht aufzubauen. Die Vorteile von individuell geplanten Hochbeeten liegen klar auf der Hand. Größe, Höhe und Form des Hochbeetes können exakt an Ihre Vorstellung angepasst werden. So lässt sich jede noch so kleine freie Ecke in Ihrem Garten perfekt nützen.

Woran man gute Hochbeete erkennt

Wichtig ist, dass das Holz für die Hochbeete unbehandelt sein sollte, ansonsten können Lacke oder andere Beschichtungen in das Holz und letztendlich in die Erde übergehen und diese kontaminieren. Wird das Beet mit Zubehör geliefert, sollten ein Wühlmausgitter und Noppenfolie inkludiert sein. Das Gitter ist notwendig, um unerwünschte Gäste von den Wurzeln und Samen fernzuhalten, während die Folie für eine zusätzliche Isolierung sorgt. Auf kleinem Raum zu gärtnern, ist mit einem Hochbeet ganz einfach – man sollte beim Kauf aber nicht am falschen Ende sparen. Die Qualität der Pflanzen und der Kräuter hängt maßgeblich davon ab, dass man das richtige Hochbeet kauft.

Die Qualität ist wichtig

Hochbeete werden gern sowohl als Frühbeete als auch als klassische Gemüse- oder Kräuterbeete verwendet. Da das Holz die Wärme des Bodens hält, können die ersten Setzlinge bereits sehr früh ihren Platz im Beet finden, jedoch sollte man darauf achten, dass die Übergangszeit den Pflanzen durchaus zusetzen kann und wirklich nur gutes, massives Holz für das Beet verwenden. Um ein hochwertiges Hochbeet zu bekommen, muss man daher etwa 300 Euro veranschlagen. Wer ein wenig recherchiert, wird allerdings sehr unterschiedliche Preise finden. Material, Größe und Zweck sind die maßgeblichen Faktoren für diese Unterschiede. Im Zweifelsfall sollte man allerdings lieber ein bisschen mehr investieren und ein Hochbeet kaufen, das die eigenen Bedürfnisse perfekt erfüllt.

Die Vorteile der einzelnen Beete

Das klassische Hochbeet lässt sich am besten individualisieren, wenn man genaue Vorstellungen vom Aussehen des Beets hat. Die rechteckige Form ist in verschiedenen Maßen zu haben, wobei auch die Höhe angepasst werden kann. Niedrigere Höhen spielen vor allem dann ihre Vorteile aus, wenn man es vorzieht, beim Gärtnern auf einem Stuhl zu sitzen, um sich zu schonen. Schrägdeckelmodelle lassen sich auch in der kalten Jahreszeit bereits auf die erste Aussaat vorbereiten, sie funktionieren praktisch wie ein kleines Glashaus. Stufenbeethochbeete dagegen sind besonders dann gut geeignet, wenn man unterschiedlich hoch wachsende Pflanzen kultivieren möchte. Wer wenig Platz im Garten hat, sollte sich Winkelbeete genauer ansehen – damit lassen sich auch Hochbeete realisieren, die unter anderen Umständen keinen Platz im Garten finden würden.

Das richtige Zubehör

Möchte man neben seinem Hochbeet noch weiteres Zubehör kaufen, empfehlen sich vor allem Beet-Deckel, um die noch jungen Setzlinge vor kalten Nächten in der Übergangszeit zu schätzen. Das Besondere an Hochbeeten ist, dass man diese bis zu fünf Jahre immer wieder neu bepflanzen kann, ohne das Erdreich mit neuen Nährstoffen versorgen zu müssen. Es ist allerdings zu beachten, dass sich die Zusammensetzung der Erde von Jahr zu Jahr ändert. Deswegen eignet sich auch ein eigener Komposter sehr gut, um die Qualität der Erde im Beet zu erhalten. Die Bedürfnisse von Beeren, Kräutern oder Gemüsesorten sind ganz unterschiedlich, daher ist es sinnvoll, die Bepflanzung der Beete immer wieder zu ändern.

Bevor Sie Ihr neues Hochbeet aufstellen, sollten Sie noch auf folgende Dinge achten:
  • Bekommt das Hochbeet genügend Sonne?
  • Ist das Hochbeet von allen Seiten gut erreichbar?
  • Wie viel Platz ist für das Hochbeet vorhanden?
  • Gibt es eine Wasserquelle in der Nähe?