Lärchenholz

Das Holz der Lärche gehört mit zu den beliebtesten Holzarten in unserem Sortiment, besonders wenn es sich um Anwendungen für den Außenbereich handelt. Aber auch im Haus macht Lärchenholz eine gute Figur. Der Einsatzbereich der Lärche ist sehr umfangreich, unter anderem wird es bei uns für

  • Hochbeete
  • Terrassen
  • Gartenzäune
  • Rauschalungen
  • Fensterkanteln
  • Bau- und Konstruktionsholz für tragende und nichttragende Teile
  • Außen- und Innenverkleidungen

und vieles mehr eingesetzt. Wir liefern Ihnen Lärchenholz bester Qualität, das stets aus nachaltiger Forstwirtschaft stammt.

Lärchenholz – Vorteile und Eigenschaften

Aufgrund seiner hohen Dichte ist Lärchenholz äußerst formstabil, verzieht sich kaum und hat hervorragende Festigkeitswerte. Zudem zeichnet sich Lärchenholz durch eine hohe Zähigkeit und ein niedriges Quell- und Schwindverhalten aus. Deswegen ist Lärche als Konstruktionsholz zugelassen. Lärchenholz eignet sich also gut für die Verwendung im Freien. Selbst unbehandelt ist das Holz der Lärche dauerhaft witterungsresistent und relativ unempfindlich gegenüber Pilz- und Insektenbefall. Grund dafür ist der hohe Harzgehalt im Lärchenholz, der ihm zusätzlich wasserabweisende Eigenschaften verleiht.

Lärchenholz zählt mit zu den schwersten und härtesten europäischen Nadelnutzhölzer. Die mittlere Rohdichte liegt bei einem Trocknungsgrad von ca. 12-15 Prozent bei 550-590 kg/m3. Unter der Rohdichte versteht man das Verhältnis von Masse zu Volumen. Da die Masse (nicht nur bei Lärchenholz) vom Wassergehalt abhängt, ist der Trocknungsgrad entscheidend. Liegt die Holzfeuchte bei null Prozent, spricht man von Darrdichte.

Lärchenholz erzählt immer eine Geschichte

Je nach Standort und Witterungsverhältnissen kann Lärchenholz ganz unterschiedliche Rotschattierungen annehmen. Auch das dunkelrote Kernholz unterscheidet sich deutlich vom hellgelben bis rötlichen Splintholz. Ein besonders Merkmal von Lärchenholz sind die zahlreichen dunklen Äste, die in das Holz eingewachsen sind. Je nach Verarbeitung der Lärche kann das Lärchenholz durch die Jahresringe unterschiedlich gestreift sein. Das Design der Lärche stammt von der Natur. Ganz ohne Verschnörkelungen und Zierde kommt das Lärchenholz naturbelassen zur Geltung. Jedes Möbelstück aus Lärchenholz ist daher ein Unikat.

Interessante Fakten zur Lärche

Weltweit gibt es etwa 20 verschiedene Lärchen-Arten, die in Nordamerika und dem nördlichen Europa bzw. Asien vorkommen. Als Nutzholz werden aber nicht alle Arten verwendet. Wer in unseren Breiten Lärchenholz kaufen möchte, wird zumeist das Holz der europäischen oder sibirischen Lärche bekommen. In Nordamerika kommen noch die Ostamerikanische und die Westamerikanische Lärche hinzu. Gelegentlich findet man auch Angebote, die Holz der Japanischen Lärche beinhalten. Diese Lärchenart wurde von der Insel Honshu importiert und wird bei uns an manchen Stellen angebaut.

Wird die Lärche nicht für Schnittholz, Kantholz oder andere Holzprodukte genutzt, können die Bäume in Hochlagen zwischen 200 und 400 Jahre alt werden. Lärchenholz ist aber nicht gleich Lärchenholz, Herkunft und Lage bestimmen die Qualität und das Aussehen der Holzart. Stein- und Gebirgslärchen kann man beispielsweise an den eng aneinander liegenden Altersringen und dem gleichmäßigen Wachstum des Holzes erkennen, während Lärchen aus dem Tiefland eher breite Altersringe und eine unförmige Struktur besitzen. Das Holz der Lärche weist in der Regel zwei Farben auf: Der Kernholzbereich ist deutlich dunkler und rötlicher als der Splintholzbereich, der eher hell und gelblich ist. Lärchenholz, das in den Handel kommt, entspricht gewöhnlich dem Kernholz. Das Splintholz wird abgetrennt, da es relativ dünn ist und deswegen für die Verwendung als Bauholz nicht in Frage kommt.

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