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So legen Sie Ihren Kompost richtig an

Der ideale Kompostplatz ist im Halbschatten unter einem Baum oder Hecken (windgeschützt). Der Rotteprozess wird stark von Feuchtigkeit und Temperatur beeinflusst. Daher sollte der Komposter weder in der prallen Sonne liegen, weil er sonst austrocknet, noch im kalten Schatten sein, da das den Prozess behindern würde.

Der Boden des Komposters sollte außerdem mit einer 20cm dicken Schicht von kleinen Zweigen ausgelegt werden, die als “Holzkern” dienen. Als Starthilfe können Sie diese Schicht mit einer 5-10cm dicken Schicht reifen Kompostes überdecken und dann die Abfälle abwechselnd damit schichten. Dadurch können die Mikroorganismen schneller eindringen und so den Rotteprozess beschleunigen.

Die oberste Schicht sollte Gartenerde sein, die die Wärme des Verrottungsvorgangs einschließt.

Rohkompost mit reichhaltigen Nährstoffen entsteht bereits nach 3-4 Monaten. Obwohl Sie Rohkompost bereits benutzen können, entsteht feiner Kompost nach etwa einem Jahr.

Geeignete Abfälle für den Kompost sind Küchen- und Gartenabfälle, wenn sie nicht chemisch belastet sind. Beispiele sind Gemüse, Tee-/Kaffeesatz, Obst Eierschalen, Laub, Rasenschnitt, Heckenschnitt und ähnliche Abfälle. Wichtig ist, dass die Abfälle klein genug sind (das gilt auch für Eierschalen).

Ungeeignete Abfälle sind gespritzte Obstschalen, Fleisch, Knochen, kranke oder faule Pflanzen und samentragende Kräuter.

Tipps für die beste Kompostierung: Zerkleinern Sie größere Äste und vermeiden Sie zu feuchten Rasenschnitt, da sonst der Kompost zu faulen anfängt.