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Lärchenholz: Was ist Rohware?

Der Begriff Rohware stammt aus der Holzwirtschaft und bezeichnet alle Hölzer, die nach dem Fällen der Bäume weiterverarbeitet werden. Die Qualität und Größe von Rohware ist daher abhängig von der geernteten Holzart. Wirtschaftlich gesehen versteht man darunter nur Stammholz, Industrieholz, Sägenebenprodukte und den Altholz- bzw. Rohholzhandel. In der Praxis werden unter diesem Überbegriff aber auch gewisse Holzprodukte aufgeführt, die eine erste Verarbeitung hinter sich haben. Schnittholz ist im eigentlichen Sinn keine Rohware mehr, wird aber von holzverarbeitenden Betrieben gern in dieser Rubrik geführt. Lärchenschnittholz beispielsweise findet man beispielsweise auch als “Lärchenholz Rohware”, um sich auf diese Weise von Hobelware abzugrenzen.

Der Weg von Lärchenholz Rohware zu Schnittholz

Damit aus Lärchenholz Rohware Schnittholz werden kann, muss das Holz nach der vorgegebenen DIN-Norm 68252 auf bestimmte Größen zugeschnitten werden. Als Bauholz kann Schnittholz aber erst bezeichnet werden, wenn es auf eine Holzfeuchte von max. 20 Prozent getrocknet wurde und nach der Tragfähigkeit sortiert wurde. Diese Sortierung erfolgt anhand bestimmter Kriterien, die in der DIN-Norm 4074 festgelegt sind. Zu diesen Kriterien gehören beispielsweise die Lage und Größe von Ästen und Rissen bzw. die Neigung der Holzfasern zur Längsachse des Holzquerschnitts. Schnittholz, das diese Kriterien nicht erfüllt, darf nicht für tragende Zwecke am Bau zugelassen werden.

Vorgaben für Lärchenschnittholz

Im Allgemeinen wird Schnittholz in verschiedene Formate eingeteilt: Abhängig von den Maßen werden die einzelnen Schnittholz-Erzeugnisse beispielsweise als Balken, Kanthölzer, Bohlen, Bretter, Dielen, Latten oder Leisten bezeichnet. Unter die DIN-Normen fallen davon allerdings nur Kanthölzer, Bohlen, Bretter und Latten. Für Balken, Dielen, Leisten oder Furnier bzw. Sägefurnier gelten andere Vorgaben, die nicht zwangsläufig den DIN-Normen entsprechen müssen. Wer Kantholz den DIN-Normen entsprechend verkaufen möchte, muss auf ein Mindestmaß von 6 cm achten, während für Bauholz ein Mindestmaß von 4 cm gilt. Das Dicke-Breite-Verhältnis darf dabei einen Wert von 1:3 nicht überschreiten.

Erzeugnisse aus Lärchenholz

Schnittholz ist vor allem im Großhandel sehr gefragt, wenn es darum geht, die Bau- und Möbelindustrie mit Holz zu beliefern. Ganz gleich ob scharfkantig oder mit Baumkanten versehen, ob roh oder imprägniert – der Kunde erhält das Holz genauso, wie er es braucht. Lärchenholz Rohware als Ausgangsmaterial ist daher in den unterschiedlichsten holzverarbeitenden Bereichen gern gesehen: Die Produktpalette ist weitgestreut und reicht am Ende von einfachen Gartenzaunbrettern über Tischlerware bis hin zu Balkonen, Dachschalungen oder Wandverkleidungen aus Lärchenholz. Da das Holz der Lärche darüber hinaus auch im Wasser sehr langlebig ist, kann es ohne Probleme im Freien und beim Wasser- bzw. Brückenbau eingesetzt werden.

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