Sauna selber bauen

Kann man eine Sauna selber bauen?​

Ja, mit etwas handwerklichem Geschick und dem richtigen Werkzeug können Sie das. Das wichtigste ist eine genaue Planung. Eines steht fest, seine Sauna selber zu bauen hat, im Vergleich zu fertigen Saunakabinen, durchaus seine Vorteile. Sie können Ihre neue Sauna exakt nach Ihren Wünschen an den Raum anpassen und sind nicht abhängig von vorgegebenen Abmessungen und Formen.

Natürlich können Sie Ihre Sauna bei uns individuell konfigurieren, den Bausatz bequem zu sich nach Hause liefern lassen und selber zusammen bauen. Sie können aber Ihr Projekt auch selber planen und das gewünschte Holz einfach bei uns online bestellen.

Wenn Sie schon mal mit dem Gedanken gespielt haben sich dieser Aufgabe zu stellen, dann haben Sie sich sicher schon die eine oder andere Frage gestellt auf die Sie keine Antwort gefunden haben. Wir haben ein paar wertvolle Tipps zur Planung für Sie.

Was benötige ich, um eine Sauna zu bauen?

  • Saunaholz – wir empfehlen Blockbohlen mit Nut und Feder
  • Banklatten
  • Saunatüren und -fenster
  • Saunaofen oder Infrarotstrahler
  • Beleuchtung (LED-Farblichter oder klassische Eckbeleuchtung)
  • Zubehör (z.B. Kübel, Kelle, Thermometer, Hygrometer, Saunasteine, Kopfstützen,…)
  • Dämmung (je nach Bauweise nur für Außensaunen notwendig)
  • Schrauben

Wo stelle ich meine Sauna am besten auf?

Der richtige Ort um Ihre Sauna aufzustellen ist in den meisten Fällen schnell gefunden, jedoch sollte er ein paar Anforderungen erfüllen. Das Wichtigste ist, für ausreichende Belüftung zu sorgen. Es muss sowohl Frischluft zuströmen, als auch die Luft aus der Saunakabine entweichen können. Im Idealfall sollte der Raum ein großes Fenster oder sogar eine Tür ins Freie haben. Um das Saunaerlebnis perfekt zu machen ist es Ideal eine Dusche in der Nähe Ihrer Sauna zu haben, um sich nach dem Saunagang abkühlen zu können. Ein zusätzlicher Ruheraum kann dem Saunieren dann noch den letzten Schliff verleihen und ist besonders dann empfehlenswert, wenn Sie mehrere Saunagänge hintereinander planen.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre selbst gebaute Saunakabine nicht direkt an der Wand steht. Ein Abstand von mindestens 5 cm zwischen der Saunawand und der Raumwand sorgt dafür, dass das Mauerwerk durch die Feuchtigkeit keinen Schaden nimmt. Außerdem achten Sie bitte auf einen ebenen, stabilen Untergrund.

Welches Holz ist das Beste zum Saunabau?

Als Spezialist für Zirbensaunen wird es für Sie sicher keine Überraschung sein, dass das Holz der Zirbe für uns unangefochten das beste Saunaholz ist. Aber lassen Sie sich bitte von unserer Meinung nicht abschrecken, es muss aber nicht immer das edle Holz der Zirbe sein. Auch Fichte, Rotzeder, Espe und Hemlock eignen sich hervorragend um Ihre Sauna selber zu bauen. Lassen Sie einfach Ihren guten Geschmack entscheiden, welches Holz Sie für Ihr neue Sauna wählen.

Sie fragen Sich jetzt aber sicher, warum die Zirbe unserer Meinung nach das beste Holz zum Bauen von Saunen ist. Alle genannten Holzarten trotzen problemlos den extremen Temperaturschwankungen in einer Sauna. Auch sind alle Holzarten harzarm und relativ weich. Dadurch lassen sie leicht verarbeiten und fühlen sich auf der Haut sehr angenehm an.

Zirbenholz bringt aber zusätzlich noch weitere, positive Eigenschaften mit, welches es für uns zur Nummer eins macht. Die darin enthatenen ätherischen Öle tragen, wie auch eine Studie des Joanneums schon belegt hat, nämlich dazu bei, dass sich der Körper noch besser entspannen kann. Sie beruhigen den Herzschlag und sorgen somit für eine ruhigere und tiefere Atmung. Diese Wirkung wird durch die warme, feuchte Luft in einer Sauna noch zusätzlich verstärkt.

Außerdem konnte bei Zirbenholz in feuchter Umgebung, wie Sie in der Sauna herrscht, eine deutlich höhere bakterienhemmende Wirkung festgestellt werden als bei anderen Holzarten. Das, und auch der einmalige, unverkennbaren Duft, sind Dinge, die kein anderes Holz der Zirbe nachmachen kann!

Welche Bauweisen kommen für meine Sauna in Frage?

Egal, ob Sie Ihr Gartenhaus oder Ihre Sauna selber bauen, oder vom Fachmann fertig kaufen – es schadet nicht, sich vorab mit den gängigsten Bauweisen vertraut zu machen. Die beiden häufigsten Formen sind die Elementbauweise und die Massivholz-Bauweise. Grundsätzlich gilt auch hier: Je hochwertiger das Material für die Sauna ist, desto länger wird man damit seine Freude haben.

Wenn es um Qualität und Haltbarkeit geht überlassen wir nichts dem Zufall. Unsere jahrelange Erfahrung hat uns gezeigt, dass die gängigsten Bauweisen für den Bau von Gartenhäusern und Saunen nicht optimal sind.

Hier finden Sie die Eigenarten sowie Vor- und Nachteile der jeweiligen Bauweisen kurz erläutert.

Unsere Eckverbindung - Eingefräster Massivholzsteher mit Blockbohlen

Die Bauer Holz Massivholz-Bauweise

 

Unsere hauseigene Eckverbindung ist den gängigen Bauweisen in fast allen Bereichen deutlich überlegen.

Unserer Kantenverbindung weist eine extrem hohe Formstabilität auf und ermöglicht eine statische Berechnung, was in vielen Regionen eine Pflichtauflage für eine Aussensauna oder ein Saunahaus für den Garten ist. Zudem profitieren Sie beim Aufbau von der einfachen Montage. Diese Bauweise eignet sich besonders für Kunden, die eine langlebige, naturbelassene Sauna möchten, deren Aufbau keinerlei Hohlräume für Feuchtigkeit und Schimmel bietet.

Im Gegensatz zu einer Elementsauna speichert das Holz die Wärme nachhaltiger und gibt sie langsam und gleichmäßig an den Raum ab. Dank dieser hervorragenden Eigenschaften benötigen unsere Massivholz-Saunen für Zuhause keinerlei zusätzliche Isolier- und Dämmmaterialien, das Holz selbst übernimmt diese Aufgaben. 

Andere Bauweisen für Ihre Sauna

Eine einfache und kostengünstigere Lösung ist die Elementbauweise. Hier besteht die Sauna oft aus einem Steck- und Schraubsystem mit vormontierten Wandelementen und einem Holzrahmen. Der Zwischenraum wird mit Dämmmaterial gefüllt, um den Verlust der Wärme aus der Kabine abzufangen. Um zu verhindern, dass Feuchtigkeit durch das Holz in das Dämmmaterial gelangt, wird außerdem eine Aluminiumfolie in dem Rahmen angebracht.

Der Vorteil ist, dass eine solche Sauna sich aufgrund ihrer Konstruktion sehr leicht auf- und abbauen lässt

Allerdings ist eine Sauna dieser Bauweise nicht statisch berechenbar und auch die Abdichtung ist aufwändiger als bei unserer Bauweise. Wenn Sie im Alpenraum mit hohen Schneelasten leben und mit einer Außensauna liebäugeln, könnte diese Bauweise eventuell nicht den Schneemassen standhalten.

Die Kreuzverbindung ist eine von vielen Herstellern genutzte Bauweise für Saunen und Gartenhäuser.

Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass diese Verbindung einfach zu montieren ist und weniger Material benötigt wird. Dadurch können Saunen dieser Bauweise sehr günstig angeboten werden.

Der Nachteil bei dieser Bauweise ist, dass sie nicht statisch berechnet werden kann und es keine gute Abdichtung an den Ecken gibt. Dadurch kann Hitze und Feuchtigkeit aus Ihrer Sauna entweichen,

Saunen mit dieser Bauweise eignen sich für Kunden mit sehr kleinen Budgets, die keine hohen Anforderungen an ihre Sauna stellen.

In Kürze beantworten wir noch ein paar weitere Fragen, unter anderem:

Braucht meine Sauna eine Dämmung?

Ist eine spezielle Be- und Entlüftung notwendig?

Welche Technik brauche ich bzw. will ich in meiner Sauna verbauen?

(IMMER VOM FACHMANN ANSCHLIESSEN LASSEN!)